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Hebammenlandesverband Thüringen e.V.


Aktuelle Meldungen des Hebammenlandesverband Thüringen e.V.

 

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Thüringer Parlamentarier sind sich einig: Hebammen leisten unverzichtbare Arbeit

Mit großer Aufmerksamkeit hat der HLV die ausgiebige Debatte zur Hebammenversorgung in Thüringen im Landtag verfolgt. Am Ende stimmten alle Fraktionen dafür, dass sich der Gesundheitsausschuss mit dem Antrag der CDU-Fraktion „Runder Tisch "Geburt und Familie" - Hebammen in Thüringen unterstützen“ weitergehend befasst. Hören Sie die Debatte online nach

Vergebliche Hebammensuche?

Sie sind schwanger oder haben geboren und versuchen vergeblich eine Hebamme zu finden, die Sie während der Schwangerschaft und nach der Geburt betreut?
Dann schreiben Sie eine Mail oder einen Brief an Ihre Krankenkasse und an Herrn Bundesgesundheitsminister Gröhe und weisen darauf hin, dass Sie als gesetzlich Versicherte die vertraglich zugesagte Versorgung mit Hebammenhilfe nicht in Anspruch nehmen können. Mehr

Runder Tisch zur Versorgungssituation mit Hebammenhilfe

Bereits für Juli hatte die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner die Einberufung eines Runden angekündigt (TA, vom 05.05.15)! Leider gibt es seitens des Ministeriums noch keine Informationen, wann und in welcher Besetzung der Runde Tisch seine Arbeit aufnehmen wird. Die Hebammenschaft wartet ebenfalls auf die Veröffentlichung des Gutachtens zur Versorgungssituation durch das Thüringer Gesundheitsministerium. Der Hebammenmangel tut Not- Wir müssen endlich handeln!

Weltstillwoche (28.09.-04.10.2015)

Die Weltstillwoche steht in diesem Jahr unter dem Motto „Stillen und Beruf – gemeinsam geht’s“ und zielt auf die Vereinbarkeit des Stillens mit dem Beruf. Um die gesellschaftliche Akzeptanz für das Stillen zu erhöhen, findet zur Weltstillwoche eine Stilltour statt. Es werden dabei Orte besucht, die besonders stillfreundlich sind.

So konnten in Gotha der Schmetterling Apotheke und dem Tempel of cult ein Zertifikat „Stillfreundlicher Ort“ durch die Thüringer Beauftragten für Stillen und Ernährung Beate Riebold überreicht werden.

Es soll eine „Landkarte der stillfreundlichen Orte“ entstehen: Geschäfte (freundliche Orte zum Stillen) sowie Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen das ungestörte Stillen am Arbeitsplatz ermöglichen.

 

Machen auch Sie mit: Wenn Sie ein stillfreundliches Café oder ein stillfreundliches Geschäft kennen, können Sie es auf unserer Karte der stillfreundlichen Orte eintragen und ein Zertifikat „Stillfreundlicher Ort“ vergeben.


http://www.unsere-hebammen.de/mitmachen/still-tour/

Außerdem können Sie kostenfrei Postkarten für die Weltstillwoche bei Beate Riebold mit einem frankierten Rückumschlag bestellen, gern auch in Kombination mit unseren anderen Werbemitteln.

Eine Zukunft mit HebammenBundestag: Gesundheitsausschuss befasst sich mit Hebammen
Die geplante Regelung zum Regressverzicht stand im Mittelpunkt einer öffentlichen Anhörung. Dabei waren sich die vortragenden Sachverständigen und Vertreterinnen der Verbände in ihrer Einschätzung einig: Allein ein Regressverzicht wird die Preisspirale bei den Haftpflichtversicherungen nicht durchbrechen und zu keiner dauerhaften Sicherung der freiberuflicher Hebammenhilfe führen.

Zum Nachhören (Link)

DHV-Stellungnahme zum Krankenhausstrukturgesetz

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) hat zum Entwurf des Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhausstrukturgesetz - KHSG) eine Stellungnahme verfasst. Am kommenden Donnerstag findet im Bundestag die erste Lesung des Gesetzentwurfs statt. Der Hebammenverband kritisiert, dass der Gesetzentwurf zum KHSG junge Menschen, junge Familien, werdende Mütter und deren Angehörige völlig außer Acht lässt. Er fordert die Bundesregierung auf, Schwangerschaft, Geburt und als physiologische Lebensphasen und Prozesse des normalen Lebens anzuerkennen und abzubilden. 
Lesen Sie die Stellungnahme

Treffen der leitenden Hebammen

Am 09.Juni sind die leitenden Hebammen zu ihrem jährlichen Treffen am 9. Juni in Erfurt zusammengekommen. Die leitenden Hebammen richten einen deutlichen Appell an die Verantwortlichen in der Politik, sich den Problemen in den Kliniken anzunehmen. Sie fordern u.a. eine Qualitätssicherung der Geburtshilfe in den Krankenhäusern durch eine 1:1 Betreuung der Kreißenden, eine Höher-Eingruppierung der angestellten Hebammen sowie eine bedarfsgerechte Hebammenausbildung.

1. Thüringer Regionalkonferenz in Gera

Hebammen aus den verschiedenen Tätigkeitsbereichen aus den Regionen Altenburger Land, Greiz, Saale-Orla-Kreis, Gera, Jena sowie dem Saale-Holzlandkreis trafen sich in Gera zu einem intensiven und konstruktiven Austausch. Dabei standen neben den aktuellen Informationen aus der Berufspolitik insbesondere die derzeitige und zukünftige Versorgungssituation mit Hebammenhilfe in der Region im Mittelpunkt. Auch in diesem Landesteil von Thüringen ist der Hebammenmangel spürbar und führt zu einer sich verschärfenden Arbeitsbelastungen der Kolleginnen in der Klinik und Freiberuflichkeit. Die Ergebnisse dieser und folgender Regionalkonferenzen ermöglichen dem Verband einen Gesamtblick zur Situation der Geburtshilfe in Thüringen und dienen der Erstellung von neuen Versorgungskonzepten. Wir danken allen Hebammen für ihre Teilnahme und der Geraer Hebammenpraxis für die Gastfreundschaft! Statement einer Teilnehmerin:

Hallo ihr Lieben, ich wollte mich noch einmal für den tollen und informativen Vormittag gestern in Gera bedanken. Es war wirklich echt klasse, dass ihr da wart und wir so offen reden konnten. Ich bin total glücklich, dass ich mir die Zeit nehmen konnte und auch nur bis Gera fahren musste.
Also bitte, unbedingt wiederholen!

Erhalt der Berufskompetenz der Hebammen und Autonomie der Schwangeren

Unüberbrückbare Differenzen zu den Ausschlusskriterien für Geburten im häuslichen Umfeld haben zum Verhandlungs-Aus mit dem GKV-Spitzenverband geführt. Damit haben die Hebammen konsequent Position gegen die Entmündigung schwangerer Frauen bezogen und verweisen auf ihre Entscheidungskompetenz!

Die Krankenkassen beharren weiter darauf, wissenschaftlich nicht belegte Ausschlusskriterien pauschal festzulegen und Vorgespräche von Hebammen mit Schwangeren zur Geburt und der Wahl des Geburtsortes nur unzureichend zu finanzieren. Kompromissvorschläge des Hebammenverbandes wurden vom GKV-Spitzenverband zurückgewiesen. Nun soll die Schiedsstelle angerufen werden.

Der Abbruch der Verhandlungen hat deutliche Konsequenzen für die Hebammen. Die Vergütungssteigerung um fünf Prozent, die mit dem Abschluss des Vertrags einhergehen soll, steht weiter aus. Die Ausgestaltung des Sicherstellungszuschlags, der ab Juli 2015 Hausgeburten unterstützen sollte, liegt somit brach. Doch Hebammen stehen auf Seiten der Frauen und Familien, wenn Krankenkassen die aufgeklärte Entscheidung von Frauen missachten und die freie Wahl des Geburtsorts verhindern wollen.

 

Die Forderungen der Krankenkassen greifen massiv in die Berufsausübung von Hebammen ein. Ein Großteil der Geburten im häuslichen Umfeld würden in den Bereich der privat zu finanzierenden Leistungen gedrängt. Dass Krankenkassen auf diese Weise versuchen, ohne evidenzbasiertes Wissen eine Geburtskultur nach ihren Vorstellungen zu schaffen, ist ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Wir Hebammen kämpfen weiter: Frauen darf das Recht auf Autonomie nicht abgesprochen werden. Und wir Hebammen lassen uns von den Krankenkassen nicht unsere Fachkompetenz absprechen. Es ist Sache der Hebammen, Abgrenzungskriterien auf fachliche Relevanz zu überprüfen, und nicht Sache der Krankenkassen, vorzuschreiben, wie die Hebamme ihren Beruf auszuüben hat!

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes (DHV)… PDF-Datei

 

„Hebammen für eine bessere Zukunft“ Internationaler Hebammentag am 05. Mai

Das Motto des Internationalen Hebammentages ist zugleich Forderung! In Thüringen ist eine flächendeckende Hebammenversorgung nicht sicher gestellt. Frauen finden vielen Orts keine betreuende Hebamme in der Schwangerschaft, für eine außerklinische Geburt oder für das Wochenbett. Gleichermaßen angespannt ist die Arbeitssituation der Hebammen in den Kreißsälen; eine 1:1 Betreuung der Frauen unter der Geburt ist kaum möglich.

 

Eine derzeitige Datenerhebung im Auftrag des Thüringer Gesundheitsministeriums soll als Grundlage für ein Gutachten zur Versorgungssituation dienen. Die daraus gewonnen Erkenntnisse müssen eiligst in nachhaltige Lösungen münden!

Hebammenleistungen müssen für alle Frauen verfügbar und qualitativ hochwertig sein!

Auch in Zukunft sollen Hebammen als Primärversorgerin für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit fest im Gesundheitssystem verankert sein.

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