Balken

Hebammenlandesverband Thüringen e.V.


Pressemitteilung der Fachverbände von Gynäkolog/innen und Hebammen vom 23. Januar 2018

Neujahrsgespräch:
Sicherstellung der klinischen geburtshilflichen Versorgung in Deutschland

Aufgrund der alarmierenden Situation der geburtshilflichen Versorgung von gebärenden Frauen in Deutschland trafen sich Vertreter/innen der einschlägigen Fachverbände von Gynäkolog/innen und Hebammen am Samstag, den 20. Januar 2018 in Berlin, um die zugrundeliegenden Ursachen zu analysieren und erste Lösungsansätze zu erarbeiten. Nach einer Umfrage im November 2017 mussten in mehr als 35% der Kliniken zeitweise Schwangere unter der Geburt abweisen. Ein Hauptgrund war der Mangel an Hebammen-betreuung.


Folgende Sofortmaßnahmen werden vorgeschlagen:


- Betreuung von maximal zwei Frauen unter der Geburt
- Entlastung von fachfremden Tätigkeiten
- Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Hebammen (Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Flexibilität, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, angemessene Vergütung)
- Förderung des Wiedereinstiegs in die Geburtshilfe z.B. nach Elternzeit


Diese Aufgaben wollen die Fachverbände in Angriff nehmen und sich für entsprechende politische Verbesserungen einsetzen.


tsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)
Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (BLFG)
Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV),
Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BfHD)
Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. (DGHWi)

 

Schutz vor unprofessioneller Pflege als eines der Ziele des Landespflegerates Thüringen e.V.

Pressemitteilung

 

Liebe Kolleginnen!

Ich wünsche Ihnen ein gesundes neues Jahr und hoffe, Sie hatten zwischen Weihnachten und Silvester ein paar ruhige und besinnliche Momente. Das neue Jahr beginnt und die neue Website www.hebammensuche-thueringen.de ist online.

Mit finanzieller Unterstützung des „Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit Frauen und Familie“ war dieses Projekt möglich. Diese Seite soll Ihnen Ihre Arbeit erleichtern und die Hebammensuche für die Familien und Institutionen verbessern.

Ich möchte Sie herzlich einladen, sich auf der Website zu registrieren. Gehen sie auf die Startseite, dort finden sie rechts oben den Button :“Registrieren“. Darauf geklickt, erscheint ein Feld, auf dem Sie sich eintragen können. Schicken Sie es zum Schluss ab.

Bitte notieren Sie sich Ihr Passwort.

Sobald sich eine Hebamme registriert, bekomme ich per E-Mail eine Nachricht, dass es soeben eine Anmeldung auf der Website gab. Dann schalte ich Sie frei und Sie können sich einloggen und Ihre Daten einpflegen. Wie z.B. die PLZ angeben, wo Sie aufgelistet werden möchten. Es reicht nicht, dass Sie nur Ihre Adresse eingeben.

Kurse und schwarzes Brett kann jede Hebamme über Ihren Login pflegen, genauso wie Ihre Verfügbarkeit!

In Bayern hat sich diese Art der Hebammensuche bewährt.
Die Kolleginnen können tagesaktuell Ihre Angebote eingeben und die Ampel ist grün. Sind Sie komplett ausgebucht, können Sie sich für diesen Zeitraum auf „Rot“ schalten und Sie bekommen hoffentlich weniger Anfragen, die Sie ablehnen müssen. Wenn es Probleme gibt, bitte melden Sie sich bei mir. (wanierke@hebammen- thueringen.de oder 0361/22430001)

Für Familien und Institutionen soll diese Website allerdings erst beworben werden, wenn sich genügend Hebammen eingetragen haben.

Zu diesem Zeitpunkt wird es Veröffentlichungen über die Presse geben.

Es grüßt sie herzlich
Annika Wanierke

 

Ulrike Geppert-Orthofer ist neue Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes

Am 24. November 2017 hat die Bundesdelegiertentagung (BDT) des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) in Berlin Ulrike Geppert-Orthofer zur neuen Präsidentin gewählt.

DHV-Präsidentin Ulrike Geppert-Orthofer

DHV-Präsidentin Ulrike Geppert-Orthofer

Eine Mehrheit der Delegierten hat sich heute für die gebürtige Freiburgerin entschieden. "Ich will mich in den kommenden Jahren um die Vernetzung von Hebammen in unterschiedlichen Settings kümmern: Wissenschaftlerinnen und Praktikerinnen, angestellt und freiberuflich tätige Hebammen, jung und alt. Mir ist besonders wichtig, dass wir uns als Hebammenverband stark frauenpolitisch engagieren und zu Wort melden. Die große Herausforderung für meine Amtszeit wird die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für alle Hebammen sein. Ich werde mich auch für gute Bedingungen für Frauen rund um die Geburt einsetzen. Das hängt eng zusammen, denn eine bessere Arbeitssituation von Hebammen ist Voraussetzung für gute Bedingungen in der Geburtshilfe", sagte Ulrike Geppert-Orthofer nach der Wahl.

Von 2004 bis 2012 war die neugewählte DHV-Präsidentin Vorsitzende des Hebammenverbandes Baden-Württemberg. Seit 2013 ist sie akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement und Marketing an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, an der sie auch seit 2017 die Geschäftsführung des Prüfungsamtes des volkswirtschaftlichen Prüfungsausschusses innehat. Ulrike Geppert-Orthofer folgt auf Martina Klenk, die das Amt seit 2009 ausübte. Satzungsgemäß durfte sich Martina Klenk als Präsidentin nicht mehr zur Wahl stellen.

 

 

HLV Kontaktdaten

HLV Thüringen

1. Landesvorsitzende

Annika Wanierke

Telefon: 0361 / 22430001

E-Mail: wanierke@hebammen-thueringen.de

 

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Aktive Kolleginnen gesucht!

„Liebe Kolleginnen!
Möchten Sie werdende Hebammen bei Ihrem Externat unterstützen?
Dazu benötigen Sie eine berufspädagogische Qualifizierung und eine Ermächtigung, die durch das Thüringer Landesverwaltungsamt erteilt wird.
Den Antrag auf Ermächtigung zur Durchführung von Teilen der praktischen Ausbildung (Externat) für Hebammen und Entbindungspfleger gemäß § 6 HebG können Sie hier herunter laden und Ausdrucken.
Hier gibt es auch den Erhebungsbogen.
Ihr Ansprechpartnerinnen im TLVwA finden Sie unter folgendem Link:

Annika Wanierke“

 

Hebammen im Radio Frei


Am 18.August 2017 waren die Vorsitzende des Hebammenlandesverbandes Thüringen, Annika Wanierke, und die Hebamme Johanna Heller zu Gast in der Sendung NIA bei Radio Frei.
In einem lockeren Gespräch mit den Radiofrauen Katrin Schröder, Sabine Stelzl und Eva Nagler kamen die Themen zur Sprache, die den Hebammen unter den Nägeln brennen.
Klinikschließungen, Sozialversicherung, Hebammenmangel, Nachwuchsprobleme und Freud und Leid des wunderbaren Hebammenberufes. Die Sendung ist unter folgendem Link nachzuhören:
http://www.radio-frei.de/index.php?...

 

Liebe Hebammen,

bitte melden Sie Ihre E-mail-Adresse beim DHV unter info@hebammenverband.de.
Der Landesverband spart viel Zeit und Geld, wenn Mitgliederinformationen elektronisch versandt werden können!

 

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